Kinderkrippe Kleine Strolche

Krippenbetreuung von ein bis drei Jahren

Adresse
Kinderkrippe Kleine Strolche
Pfarrer-Kraus-Straße 63
56077 Koblenz
Träger
Seraphisches Liebeswerk e.V.
Pfarrer-Kraus-Straße 63
56077 Koblenz
0261/96266-34 (Frau Katrin Neumann)
0261/96266-12 (Frau Bettina Bode)
kleine_strolche@kjh-arenberg.de
http://www.kjh-arenberg.de
Öffnungszeiten07:30 - 16:00 Uhr
Schließtage- die Woche nach Ostern
- drei Wochen in den Sommerferien
- zwischen Weihnachten und Neujahr
- sowie die Brückentage
Religion katholisch
Besonderes pädagogisches Konzept Situationsansatz
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung

Vorstellung/Besonderheiten

Vorstellung und Öffnungszeiten

Träger der Kinderkrippe „Kleine Strolche“ ist das Seraphische Liebeswerk e.V., ein katholischer Erziehungsverein. Die Kinderkrippe befindet sich in Koblenz-Arenberg, auf dem Gelände der Kinder-und Jugendhilfe.

Die Einrichtung liegt in einem ruhigeren Stadtteil von Koblenz, wo unter anderem naheliegende Feld- und Wiesenwege für Spaziergänge und Naturerlebnisse genutzt werden.

Die Kinderkrippe ist eine eingruppige Einrichtung, in der 10 Kinder im Alter von einem bis 3 Jahren von drei pädagogischen Fachkräften ganztägig betreut werden.

Unsere Öffnungszeiten sind:              Montag – Donnerstag             7.30 – 16.00 Uhr

                                                            Freitag                                    7.30 – 15.00 Uhr

Die lange Öffnungszeit von 8,5 Stunden sollte jedoch nicht die Anwesenheitsdauer der Kinder sein. Für Kinder unter drei Jahren wird eine Betreuungszeit von ca. 6 Stunden empfohlen.

 

Einrichtungsspezifischer Stellenplan und Handlungsplan bei Personalausfällen

Liebe Eltern,

seit 01. Januar 2019 gilt, dass auf der Basis des einrichtungsspezifischen Stellenplans ein durch das zuständige Jugendamt und das Landesjugendamt genehmigter Handlungsplan bei Personalausfällen durchzuführen ist. Diese Vorgehensweise ist durch eine Arbeitsgruppe der Jugendämter, des Landkreis- und Städtetags, des Ministeriums für Bildung in Mainz unter der Leitung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung sowie Vertretern von Trägern der Kindertagestätten festgelegt worden.

Der Kinderkrippe „Kleine Strolche“ wurden als 1-gruppige Einrichtung 3 Vollzeitstellen genehmigt. Damit kann aufgrund der vorgegebenen Betreuer-Kind-Relation sowie aufsichtsrechtlicher Auflagen eine wöchentliche Betreuungszeit von 41,5 Stunden gewährleistet werden. Es ist zwingend, dass immer zwei Betreuungskräfte gleichzeitig anwesend sind. Im Fall eines Personalausfalls bedeutet dies, dass sich die wöchentliche Betreuungszeit auf 35 Stunden reduziert.

In Absprache mit den  Eltern der aktuell betreuten Kinder haben wir die dadurch reduzierte Öffnungszeit in den Zeitraum von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr festgelegt. Der Personalausfall von mehr als einer Fachkraft führt leider zur Schließung der Einrichtung.

Wir versichern, das denkbar Mögliche zu tun, um die als letzte vorgeschriebene Maßnahme des Handlungsplans zu vermeiden.

Auf Wunsch können Sie gerne den Handlungsplan einsehen; für weitergehende Informationen oder Fragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Koblenz im Januar 2019                                                                  Träger und Team der „Kleinen Strolche“

Räumlichkeiten

Der Gruppenraum

Die Kinderkrippe besteht aus einem großen Gruppenraum und zwei kleineren separaten Räumen. Die kleineren Räumlichkeiten können jeweils von Kleingruppen, bestehend aus 2-3 Kindern plus Erzieherin, genutzt werden. Der Hauptgruppenraum ist in folgende Spielbereiche eingeteilt ist:

 

Rollenspielbereich

  • Spielhaus mit integriertem Sitzbereich und Kochnische
  • Kinderküche mit Geschirr, Besteck, Pfanne, Töpfen, Trinkflasche und „Lebensmitteln“
  • Sitzecke mit Couch

Konstruktionsspielbereich

  • Spielpodest mit kleiner Rampe
  • Lego Duplo Steine
  • Platten
  • Fahrzeuge wie Bagger, Traktor, Eisenbahn, Müllauto, Motorrad, Flugzeug
  • Tiere (Bauernhof und Zoo)
  • Legofiguren z.B. Bauer, Motorradfahrer, Müllmann
  • Bauklötze, Stapel- und Becherspiele

Lesebereich

  • Bücher zu vielen verschiedenen Themen z.B. Tiere, Fahrzeuge usw.
  • Wimmelbücher
  • Fühlbücher
  • Reine Bilderbücher
  • Geräuschbücher
  • Bücher mit etwas Text

Eine Kiste mit Büchern steht den Kindern immer zur freien Verfügung.

Bewegungsbereich

  • Rutschturm
  • Keilpodest aus Schaumstoff
  • Sitzsäcke
  • Kleinere Holzpodeste
  • Wandspielelemente
  • Gelegentlich bewegungsanregende Materialien wie beispielsweise Bälle, Luftballons etc.

Des Weiteren stehen zum Freispiel verschiedene, immer zugängliche Spielsachen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Stapelbecher, Bauklötze, Steckspiele, Musikspielzeuge und Kreativmaterialien.

Außenbereich

Im Frühling, Sommer und Herbst haben wir bei guten Witterungsverhältnissen außerdem die Möglichkeit, unseren Garten als Außenspielbereich zu nutzen. Dieser besteht aus:

  • Einer Nestschaukel
  • Einem großen Sandkasten mit Sandspielzeug sowie einer ausfahrbaren Markise
  • Einem Kletterturm mit Rutsche
  • Verschiedenen Fahrzeugen (Motorrad, BobbyCar, Roller, Laufrad etc.) sowie mehreren Puppenwagen
  • Wasserspieltisch für den Sommer
  • Bälle, Decken etc.

Zu unserer Kinderkrippe gehören auch:

Der Essbereich

Im vorderen Bereich der Krippe befinden sich die Küche sowie der Essbereich, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden. Jedes Kind hat seinen festen Platz am Tisch. Es werden die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen der Kinder berücksichtigt. Die Kinder, die sich noch nicht auf einem Kinderstuhl halten können, bekommen Stühle mit Sitzsicherung. Ebenso wird darauf geachtet, ob Kinder bereits aus einer Tasse trinken können oder wie sie den Umgang mit Besteck beherrschen.

Der Schlafbereich

Kinder im Krippenalter benötigen noch einen Mittagsschlaf. Unser Schlafbereich befindet sich im selben Gruppenraum, jedoch auf einer zweiten Ebene, welche durch eine kleine Treppe zu erreichen ist. Dies ermöglicht, dass die Kinder auch während des Schlafens beaufsichtigt werden und sich sicher und geborgen fühlen.

Jedes Kind hat im Schlafbereich sein eigenes Bett mit Decke oder Schlafsack. Während des Einschlafens sind stets zwei Erzieherinnen anwesend. Individuelle Schlafrituale werden bestmöglich berücksichtigt.

 

Außenanlagen

Unser Außengelände

Unser Außengelände ist direkt über eine Terassentür zu erreichen.                                                                       Es ist ausschließlich für die Kinder der Kinderkrippe und wird durch eine Hecke sowie Zaunelementen räumlich begrenzt. Der Außenbereich wird sehr häufig zum Freispiel genutzt.

Spielelemente:

  •    Nestschaukel
  •    Rutsch – und Kletterturm
  •    Kletter- und Kriechraupe
  •    Sandkasten
  •    Kinderküche

 

Spielzeuge/ Spielmaterial:

  •    Fahrzeuge: Bobby Car, Roller, Motorrad
  •    Schubkarren und Bagger
  •    Sandspielsachen (Eimer, Schaufeln, Siebe etc.)
  •    Bälle
  •    Naturmaterialien
  •    Wassertisch

Tagesablauf

Tagesablauf in der Kinderkrippe "Kleine Strolche"

Der hier zu sehne Tagesablauf ist grob skizziert und bietet einen Einblick in unsere Tagesstruktur. Wir legen einen hohen Stellenwert auf Rituale und einen geregelten Tagesablauf, da dies den Kindern Sicherheit vermittelt.

 

Morgen:

7:30 – 9:00 Uhr (Bringzeit)

Empfang der Kinder,

Tür- und Angelgespräche mit den Eltern,

Freispiel

 

Früher Vormittag:

9:00 - 9:20 Uhr

Gemeinsames Frühstück

 

Später Vormittag:

9:20 – 11:00 Uhr

Morgenkreis,

Gezielte Angebote in Kleingruppen,

Projekte,

Begleitung des Freispiels,

Spaziergänge,

Aufenthalt im Freien,

Aufräumen drinnen und draußen

 

Vor dem Mittagessen:

11:00 – 11:30 Uhr

Begleitung bei Toilettengängen bzw. Windeln

 

Mittagszeit:

11:30 – 14:00 Uhr

Mittagessen, 

individueller Mittagsschlaf

 

Nachmittag:

14:00 – 16:00 Uhr

Flexible Abholzeit,

Freispiel, Nachmittagsmahlzeit

Essen

Mahlzeiten bei den kleinen Strolchen

Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es bedeutet auch, in der Einrichtung heimisch zu sein und dazuzugehören. Während die Einnahme von Mahlzeiten im ersten Lebensjahr durch Schlaf- und Wachrhythmus  der Kinder bestimmt wird, können Mahlzeiten zu geregelten Tageszeiten für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr eine wichtige Orientierungshilfe im Alltag bieten.

In gemütlicher Atmosphäre lernen die Kinder neue Speisen kennen, entwickeln Selbständigkeit und üben den Umgang mit Besteck. Wir zerkleinern, bzw. pürieren das Essen und helfen den Kindern, die noch nicht alleine essen können. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder am Tisch sitzen bleiben bis alle fertig sind. Danach räumen die Kinder (je nach Alter) ihr Geschirr und Besteck selbst ab.

Bei der Zubereitung und Verwendung von Nahrungsmitteln achten wir auf folgende Punkte:

  • auf frische und vitaminreiche Kost
  • auf einen ausgewogenen Speiseplan
  • auf Geschmacksrichtung, Vorliebe und Bedürfnisse der Kinder
  • Allergien und Unverträglichkeiten

 

Sämtliche Mahlzeiten werden von der Einrichtung gestellt. Die Verpflegungspauschale beträgt 2,60€ am Tag.

Das Mittagessen  beziehen  wir von Appetito. Appetito bietet ein spezielles Speisesortiment für Krippenkinder an. Dieses beinhaltet Menüs, die reichhaltig an Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen sind.

 

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Angebotene Betreuungsarten zum 19.07.2019:

BetreuungsartGesamtanzahl Plätze
 Krippenplätze
10 Plätze

Grundlagen

Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Unsere Kinderkrippe ermöglicht den Kindern:

  • die Erfahrung angenommen zu werden
  • die Erfahrung einer respekt- und liebevollen Versorgung und Pflege
  • die Erfahrung von sicheren und stabilen Beziehungen als Ausgangspunkt für die Eroberung der Umwelt
  • in der Interaktion mit Bezugspersonen dem eigenen Tun Sinn und Bedeutung zu geben
  • ausreichend Freiraum, um Neugier und Eigenaktivität bei gleichzeitigem Schutz ausleben zu können
  • ihre Wahrnehmungsfähigkeit durch Ansprache aller Sinne ganzheitlich (weiter)zu entwickeln
  • vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, um die eigene Wahrnehmung und Motorik weiter zu differenzieren und die Umgebung begreifen zu lernen (Bewegung ist Lernen)
  • sich ungestört ins Spiel vertiefen zu können
  • nonverbale und verbale Kommunikation alltäglich zu erleben, um die eigene Sprache zu entwickeln
  • in Interaktion mit anderen Kindern zu treten, mit diesen aktiv zu werden, von anderen zu lernen und soziale Erfahrungen zu sammeln
  • notwendige Ruhephasen zu erhalten und sich zurückziehen zu können
  • einen strukturierten Tagesablauf, mit immer wiederkehrenden Elementen/Ritualen, um sich im Krippenalltag orientieren zu können
  • durch Zusammenleben in der Gruppe Toleranz und Geduld zu üben und Andere zu achten
  • eine altersgerechte Selbstsicherheit und Selbständigkeit zu entwickeln
  • durch gezielte Angebote Fein- und Grobmotorik zu erlernen
  • vielfältige Anreize, um die Neugierde und Interesse an der Umgebung sowie Freude an Sprache und dem Sprechen zu wecken und zum logischen Denken zu ermutigen
  • genügend Freiraum, um die individuelle Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen
  • geeignete Räumlichkeiten, die so gestaltet sind, dass ungestörte Spielabläufe möglich sind

Eine Form der schöpferischen Tätigkeit sind Angebote und Projekte. Diese beinhalten die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen (z.B. „Mein Körper und ich“) unter Berücksichtigung einer altersentsprechenden Methoden- und Materialvielfalt.  Diese Aktivitäten orientieren sich an den Interessen, Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand der Kinder. Solche Angebote können unter anderem sein: Malen, Basteln, Kneten, Experimentieren mit Naturmaterialien, Fingerspiele, Bewegungsspiele, usw. Bei der Planung unserer pädagogischen Arbeit orientieren wir uns am einzelnen Kind, der gesamten Gruppe sowie konkret gegebenen und sich verändernden Situationen. Das heißt: wir arbeiten ganzheitlich nach dem situationsorientiertem Ansatz.

Um den Kindern einen sanften Start in den Krippenalltag zu ermöglichen ist eine Eingewöhnung, angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell, ein fester Bestandteil [siehe auch: Besonderheiten > Eingewöhnung].

MitarbeiterInnen

Das Team der Kinderkrippe "Kleine Strolche"

Unser Team setzt sich aus drei pädagogischen Fachkräften, dazu gehören die Leiterin und zwei Erzieherinnen, welche Vollzeit beschäftigt sind, zusammen. Der Leitung obliegt das pädagogisch und organisatorisch verantwortliche  Führen und Leiten der Einrichtung.

Ausgebildete Mitarbeiterinnen stellen die Qualität unserer Arbeit sicher. Sie zeichnen sich durch Fachwissen, aber auch intuitives Denken und Handeln aus. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Miteinander. Die einzelnen Teammitglieder bilden sich regelmäßig durch Fachliteratur sowie Fortbildungsveranstaltungen weiter.

Durch langjährige Tätigkeit im Krippenbereich kann aus einem großen Erfahrungsschatz geschöpft werden.

 

Team Krippe 2018.jpg Team Krippe

Zusammenarbeit Eltern

Elternarbeit- Eine Erziehungspartnerschaft

Familie und Kinderkrippe sind gemeinsam für das Wohl des Kindes verantwortlich. Damit die Tagesbetreuung außerhalb der Familie ein kleines Kind nicht verunsichert, sind eine enge Zusammenarbeit und ein intensiver Austausch zwischen Tageseinrichtung und Elternhaus notwendig. Diese beginnt schon vor der Aufnahme des Kindes in die Kinderkrippe.

In einem Aufnahmegespräch erhalten Eltern den ersten Eindruck von der Einrichtung. Eine entspannte und offene Atmosphäre lässt Vertrauen zu den ErzieherInnen entstehen und bietet ihnen die Möglichkeit sich über den Gruppenalltag und den Tagesablauf zu informieren. Sie bietet Raum für Fragen, die in einem Tür- und Angelgespräch keinen Platz hätten und hilft bestehende Ängste/Bedenken abzubauen. Die Erzieherin kann Gewohnheiten des Kindes erfragen, sich über den Entwicklungsstand, den Verlauf des bisherigen Lebens und über Interessen sowie beliebtes Spielzeug des Kindes informieren. Ebenso wird den Eltern die Einrichtung gezeigt und das Personal vorgestellt. Im weiteren Verlauf des Gespräches wird über die Eingewöhnungszeit gesprochen und die Eingewöhnungstermine festgelegt.

 Durch die Eingewöhnungszeit nach dem Berliner Modell, welches Anwesenheit eines Elternteils vorsieht, kann sich das Kind schrittweise in der neuen Umgebung einleben und Vertrauen zu den Erzieherinnen aufbauen. Diese Zeit ist auch Grundstein für die weitere Elternarbeit, da erste Gespräche stattfinden und die Eltern die Erzieherinnen in ihrem pädagogischen Handeln mit dem Kind erleben.

Die täglichen Tür- und Angelgespräche, die Eltern und Erzieherinnen beim Bringen und Abholen der Kinder führen, ermöglichen beiderseits einen individuellen und situationsbedingten Informationsaustausch.

Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Zusammenarbeit mit den Eltern sind die regelmäßig (zu jedem Geburtstag und auf Wunsch) stattfindenden Entwicklungsgespräche.

Eine weitere Form der Elternarbeit ist der Elternausschuss. Dieser wird jedes Jahr im Oktober im Rahmen eines Elternabends gewählt. Der Elternausschuss hat die Aufgabe die Erziehungsarbeit in der Kinderkrippe zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Krippe und den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten zu fördern.

Elternabende finden je nach Bedarf ein bis zweimal im Jahr statt und werden unter einem bestimmten Thema abgehalten. Im Rahmen dessen laden wir ExpertInnen ein, die über ein spezielles Thema (z.B. „Zahngesundheit im Kleinkindalter“ oder „Spracherwerb bei Kleinkindern“) referieren.

In unserer Kinderkrippe gibt es schriftliche Elterninformationen in Form von Elternbriefen, Infozetteln sowie Aushängen an der Tür (Ferienzeiten, Speisepläne usw.) Die informellen Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern werden auch durch Elternabende, Einzelgespräche und gemeinsame Feste ergänzt.         

Gerne steht das Team der Kinderkrippe für individuelle Einzelgespräche zur Verfügung.

Besonderheiten

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung der Kinderkrippe „Kleine Strolche“ ist an das Berliner Eingewöhnungsmodell angelehnt und basiert auf unserer langjährigen Erfahrung.

Der Zeitraum beträgt zwischen zwei und acht Wochen und wird durch das individuelle Verhalten und die Reaktionen des Kindes bestimmt. In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung machen können, dass die Eingewöhnungen länger dauern, da die Kinder oft eine sehr enge Bindung zu ihren Eltern aufgebaut haben. Die Trennung fällt den Kindern deshalb oftmals schwerer als zu früheren Zeiten. Daher ist es unabdingbar, dass Sie ausreichend Zeit und vor allem viel Geduld für Ihr Kind mitbringen!

Wir raten dazu, dass die gesamte Eingewöhnung ausschließlich von einem Elternteil begleitet wird. Die Beteiligung der Eltern ist ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzeptes.

Die individuelle Eingewöhnung soll den Kindern einen sanften Einstieg in die Kinderkrippe ermöglichen und somit deren Trennungsschmerz auffangen.

Durch eine behutsame und zeitgebende Eingewöhnung werden die Kinder psychisch stabilisiert, so dass sie die tägliche Trennung von den Eltern akzeptieren und den Krippenalltag als positiv erleben können.

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderkrippe bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung für seine Fähigkeit sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen.

Daher ist eine mit viel Einfühlungsvermögen verbundene Eingewöhnungszeit für die seelische Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Die Kinder sind noch sehr eng mit ihren bisher vertrauten Bezugspersonen verbunden. Daher würde ein abrupter, unbegleiteter Eintritt in die Kinderkrippe zu starken emotionalen Verunsicherungen führen.

Die Eingewöhnungszeit gibt dem Kind die Möglichkeit, sich gemeinsam mit seiner Bezugsperson an die neue Umgebung sowie die anderen Kinder zu gewöhnen und ein erstes emotionales Band zur Bezugserzieherin zu knüpfen.

Während dieser Zeit hat das Kind eine feste Bezugserzieherin, welche in den ersten Tagen die Beobachterrolle einnimmt und in ersten Gesprächen mit dem Elternteil Informationen über das Kind, seine Kompetenzen, Interessen sowie dessen Angewohnheiten erfährt.

Im Folgenden skizzieren wir den möglichen Ablauf der Eingewöhnung, welchen wir in vier Phasen aufgeteilt haben. Die Dauer dieser Phasen ist nicht festlegbar, da diese individuell auf das Kind abgestimmt werden.

Phase 1 „Beobachtungsphase“

Das Kind besucht mit einem Elternteil für ca. eine Stunde unsere Kinderkrippe.

In dieser Phase bleibt das Elternteil Spiel- und Ansprechpartner für das Kind, während die Erzieherin eine präsente Beobachterrolle einnimmt. Das heißt, dass das Elternteil aktiv auf Kindebene mit dem Kind spielt und ihm die Nähe gibt, die es braucht.

Die Erzieherin befindet sich im Dialog mit dem Elternteil und in räumlicher Nähe.

Sie geht auf erste Kontaktaufnahmen und Interaktionen des Kindes ein, hält sich jedoch ansonsten im Hintergrund.

Phase 2 „Beziehungsaufbau“

Die Zweite Phase beginnt, wenn das Kind die Bezugserzieherin akzeptiert hat, bereits zu ihr Kontakt aufnahm und sie als einen weiteren Spielpartner ansieht.

In dieser Phase verhält sich das Elternteil möglichst passiv, drängt das Kind jedoch nicht sich zu entfernen und weist es nicht zurück.

Die wichtigste Aufgabe ist es, dem Kind eine sichere Basis zu sein und ihm die Zeit zu geben, die es braucht.

Die Erzieherin spielt aktiv mit dem Kind  und kommuniziert mit ihm.

Phase 3 „Trennungsphase“

In der dritten Phase besteht bereits eine Vertrauensbeziehung zwischen dem Kind und der Bezugserzieherin. Das Kind kennt bereits die Umgebung und zeigt Zeichen von Wohlbefinden und Orientierung. Wenn dies gegeben ist, finden erste Trennungsversuche statt.

Das Elternteil verabschiedet sich vom Kind und verlässt für kurze Zeit den Gruppenraum, bleibt jedoch in der Einrichtung, um jederzeit zurückgeholt werden zu können.

Die Bezugserzieherin versucht das Kind in das Spiel einzubinden oder gegebenenfalls zu trösten. Gelingt dies nicht, wird das Elternteil nach wenigen Minuten wieder dazu gebeten.

Eine weitere Trennung findet an diesem Tag nicht mehr statt.

Das Kind erlebt die zuverlässige Wiederkehr des Elternteils und gewinnt dadurch an Sicherheit. Der Ablauf der Trennungssituation sowie die Reaktion des Kindes entscheiden über den weiteren Verlauf der Eingewöhnungszeit.

Die Dauer der Trennungszeit wird stetig ausgedehnt und auf das Kind angepasst.

Phase 4 „Teilnahme am Tagesablauf“

Die Phase vier beginnt, wenn einige Trennungsversuche gelungen sind, das Kind sich von der Bezugserzieherin Ablenken und Trösten lässt und sie als sichere Basis akzeptiert.

Nun ist das Kind bereit an den Essenssituationen teilzunehmen.

Wenn auch diese gelingen wird die Betreuungszeit in der Krippe bis nach dem Mittagsschlaf verlängert.

Wenn das Kind für einen Mittagsschlaf noch nicht bereit ist, wird es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals versucht.

In dieser Phase muss das Elternteil nicht mehr in der Kinderkrippe anwesend sein, jedoch jederzeit telefonisch erreichbar sein.

Nach Beendigung dieser Phase ist das Kind in der Kinderkrippe eingewöhnt.

Die Eingewöhnungszeit geht fast nie ohne Tränen vor sich. Dies ist eine natürliche Reaktion des Kindes auf die neue Situation.

Zu beachten ist auch, dass nach einer „erfolgreichen“ Eingewöhnung Phasen von Unlust oder des Fremdelns bei den Kindern auftreten können.

Hilfreich kann es sein, etwas Gewohntes von zu Hause mitzunehmen (z.B. Schnuller, Kuscheltier, Schmusetuch, Decke).

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Projekte

Musikgarten, Morgenkreis, Feste und Projekte

Jeden Morgen nach dem Frühstück finden wir uns zusammen, um zu singen, klatschen und tanzen. Nach einer musikalischen Morgenbegrüßung werden aktuelle Themen mit den Kindern sowohl spielerisch als auch musikalisch erschlossen. Aktuelle Themen sind z.B. die Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst und Winter), das Wetter (Sonne, Regen, Schnee, Wind) oder bevorstehende Feste (z.B. Ostern, Karneval, Weihnachten). 

Jeden Freitag wird der interne Morgenkreis nach dem Frühstück durch den „Musikgarten“ ersetzt. Der Musikgarten ist ein 30-minütiges Angebot der Musikschule Koblenz, bei dem eine Musiklehrerin in Kindertageseinrichtungen fährt, um gemeinsam mit den Kindern zu singen und sie mit ersten Instrumenten in Berührung zu bringen. Im Rahmen dessen besucht Frau Ines Giegold freitags von 09:30-10:00 Uhr die kleinen Strolche. Die Kinder freuen sich Woche für Woche auf den Besuch von Ines, erkennen bekannte Liedtexte wieder, singen diese mit und betätigen mit großer Freude die gestellten Instrumente (u.a. Klanghölzer, Trommeln, Rasseleier, Xylophon). Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch introvertierte Kinder oder Kinder, die bislang noch wenig sprechen, innerhalb des Musikgartens immens aus sich herauskommen, sogar mitsingen und mittanzen.

Im Anschluss an den Morgenkreis bzw. dem Musikgarten bearbeiten die kleinen Strolche regelmäßig kleinere Projekte. Die Projektideen basieren auf den momentanen Interessen und Fähigkeiten der Kinder. Sobald ein Thema vermehrt bei den Kindern zu erkennen ist, wird dieses zeitnah aufgegriffen. Dabei ist zu beobachten, dass Themen immer wieder aktuell werden. Diese Impulse der Kinder werden im Team besprochen. Es findet ein Austausch über Beobachtungen und Möglichkeiten statt, um anschließend in die Projektphase zu starten.

Beispielsweise gehört ein Besuch auf einem Bauernhof dazu. Vorab werden mit den Kindern Bilderbücher betrachtet, Tierstimmen erkannt, benannt und diesen den jeweiligen Tierbildern zugeordnet, Lieder über den Bauernhof und die dort lebenden Tiere gesungen sowie Kreativangebote zum Thema vorbereitet.

In den Projekten wird Wissen kindgerecht vermittelt, das heißt, dass die Kinder ganzheitlich und nach ihrem kognitiven Stand mit eingebunden werden, sich erproben dürfen und dadurch ihren Erfahrungsschatz eigenständig erweitern können.

Häufige Themen im Kleinkindbereich:

  • Bauernhof
  • Tiere
  • Der eigene Körper/ Das bin ich
  • Farben
  • Die Sinne (Was kann ich?)
  • Die Feuerwehr
  • Die Jahreszeiten
  • Baustelle
  • Handwerker

Neben zwei „Wandertagen“ im Jahr, die thematisch auf den jeweiligen Projekten basieren, feiern die kleinen Strolche gemeinsame Feste. An Karneval, Ostern, St. Martin, an Nikolaus und im Advent kommen Kinder, Erzieherinnen und Eltern zusammen, um in gemütlichem Rahmen gemeinsam zu singen, essen und trinken. Auch dies ist eine Möglichkeit, um den stetigen Informationsaustausch zwischen Eltern und Erzieherinnen aufrecht zu erhalten.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Übersicht

Unsere Aufnahmekriterien

Es werden grundsätzlich nur Kinder mit Hauptwohnsitz in Koblenz aufgenommen.

Ein freier Betreuungsplatz kann ab dem Monat, in dem das Kind das erste Lebensjahr erreicht, in Anspruch genommen werden.

Kinder werden ganzjährig aufgenommen. Sobald ein Platz frei wird, wird dieser vergeben. Wir können neue Plätze jedoch erst fest vergeben, wenn uns die offizielle Kündigung eines anderen Kindes vorliegt. Wir bitten Sie also, von Zwischenfragen abzusehen. Für die Kinder, die nicht sofort einen Platz erhalten, führen wir eine Vormerkliste im Elternportal „Little Bird".

Nachdem Sie Ihr Kind im Elternportal „Little Bird“ angemeldet haben, können Sie Kontakt zu uns aufnehmen, um einen unverbindlichen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Dieses erste Kennenlernen im Rahmen des Besichtigungstermins ist die Voraussetzung für eine mögliche Platzvergabe.

Bei Platzerhalt findet ein Aufnahmegespräch statt. Dieses Gespräch dient dem ersten Kennenlernen, dem Informationsaustausch und bietet Gelegenheit Fragen zu stellen. Auch ist es für uns eine gute Möglichkeit erste wichtige Informationen über das Kind und seine Familie zu erhalten und etwas über die bisherigen Lebensgewohnheiten zu erfahren.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Kurzbeschreibung, Haltestellen

Die Kinderkrippe befindet sich auf dem Gelände der Kinder- und Jugendhilfe des Seraphischen Liebeswerkes in der Pfarrer-Kraus- Straße 63 in Koblenz-Arenberg.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Bushaltestelle Dahlienweg, welche von der Linie 9 angefahren wird.

 

Anfahrt mit dem Auto

Ab Koblenz Hbf

- Fahren Sie geradeaus auf Bahnhofstraße

- Biegen Sie rechts ab auf den Friedrich-Ebert-Ring/B49

- An der Gabelung links halten Richtung B42 Richtung Neuwied/ Ko- Ehrenbreitstein

- Biegen Sie rechts ab auf Charlottenstraße (Straße verläuft leicht links- wird zu Obertal)

- Fahren Sie weiter auf Vor dem Sauerwassertor

- Weiter auf Arenberger Straße

- Biegen Sie nach rechts ab, um auf der Arenberger Str. zu bleiben

- Weiter auf Pfarrer-Kraus-Straße

Unsere Kinderkrippe befindet sich auf der linken Seite

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.