Kath. Kindertagesstätte St. Franziskus

66 Plätze für Kinder ab dem 2. Geburtstag bist zum Eintritt in die Grundschule, keine Krippenplätze (U2)

Adresse
Kath. Kindertagesstätte St. Franziskus
Felbigerstraße 1
56073 Koblenz
Träger
Katholische Kita gGmbH Koblenz
Thielenstraße 13
56073 Koblenz
st.franziskus-ko-goldgrube@kita-ggmbh-koblenz.de
https://www.kita-ggmbh-koblenz.de/unsere-kitas/katholische-kindertageseinrichtung-st.-franziskus-koblenz-goldgrube/
0261/46685 (Frau Michèle Kreul)
Öffnungszeiten07:00 - 16:00 Uhr
Schließtage30
Besonderes pädagogisches Konzept Kindorientierte Pädagogik, Alltagsintegrierte Sprachbildung, Inklusion, Interkulturelle Pädagogik, teiloffenes Konzept, Projektansatz / Projektmethode (Ko-Konstruktion), Situationsorientierter Ansatz
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung, flexibles Betreuungsangebot

Aktuelle Informationen

Räumlichkeiten

Unsere kath. Kindertagesstätte liegt im Stadtteil Koblenz-Goldgrube. Wir betreuuen Kinder im alter von 2-6 Jahre in drei Gruppen. Die Gruppenräume befinden sich auf einer Ebene, welche durch einen Treppenzugang erreichbar sind. Im Untergeschoß befinden sich weitere Räumlichkeiten für Kleingruppenarbeiten und ein Bewegungraum. 

Außenanlagen

Das Außenspielgelände ist über einen Innenhof zugänglich. Dort sind verschiedende Spielgeräte (Sandgrube, Kletterwürfel, Schaukel, Matschanlage etc.) angelegt. Die Spielbereiche sind den Altersstrukturen entsprechend gestaltet. 

Essen

Die Kita ist mit einer Frischküche ausgestattet, in der die Mittagsmahlzeiten gekocht werden. Die Mahlzeiten werden um 12:30 Uhr in den Gruppenräumen zu sich genommen und von den päd. Fachkräften begleitet. Der Mittagstisch wird gemeinsam vorbereitet, der Gruppenraum im Vorhinein gemeinsam aufgeräumt und auch nachbereitet. Die Platzauswahl steht den Kindern frei. Das Essen wird möglichst am Tisch in einer Buffetform angeboten. Die Kinder entscheiden selbständig, was und wieviel sie zu sich nehmen möchten. Dieser Ablauf von den Fachkräften begleitet.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.07.2026 10:06:51)

Grundlagen

Das Konzept der Einrichtung richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz. Die päd. Arbeit findet in Stammgruppen und gruppenübergreifend statt, wo die Kinder verschiedene Spielräume gemeinsam nutzen.

Beschreibung der pädagogischen Arbeit/Bildungsverständnis

Die Anliegen der Kinder, ihre vielfältigen Wünsche, Interessen und Bedürfnisse und der damit verbundene Bildungsauftrag prägen unseren Alltag. Viele Freiräume, Freispielzeiten, Angebote, Spiele, Projekte und Materialien stehen den Kindern zur Verfügung. Hierbei erkunden und entdecken sie ihre Interessen, lernen ihre Stärken und Grenzen kennen, knüpfen Freundschaften und bilden Interessensgemeinschaften. Spielerisch und neugierig erobern sie sich so ihre Umwelt und sind bereit für die nächsten Entwicklungsschritte. Durch eine aufmerksame Beobachtung und in den Alltag eingebundene Aktivitäten begleiten und unterstützen wir ihre Entwicklung. Der Aufbau einer stabilen emotionalen Beziehung beginnt mit der Eingewöhnung. Wir geben Kindern die Zeit und den Raum hier anzukommen. Wir helfen ihnen und unterstützen sie, selbst herauszufinden mit wem, wann und wo sie spielen möchten. Dazu beobachten wir sie, bieten verschiedene Spielmaterialien an, ermutigen sie ihren Aktionskreis zu erweitern, Kontakt mit anderen Kindern aufzunehmen oder auch abzulehnen. Es ist auch zu sehen, dass sich die Kinder untereinander helfend, unterstützend, begleitend oder tröstend begegnen. Das ist für sie eine wichtige und wertvolle Erfahrung. Es sind die ersten Freundschaften, die mit ihren Höhen und Tiefen erlebt werden. Wir haben Zeit für sie, wenn sie mit ihrer Freude und ihrem Kummer zu uns kommen. Zu unserem Bildungsauftrag und damit auch zum Selbstbildungsprozess gehört auch das Erlernen der lebenspraktischen Fähig- und Fertigkeiten wie z. Bsp. An- und Ausziehen, Sauberkeitserziehung, Mahlzeiten selbstbestimmt zu sich nehmen, Aufräumen, Rücksicht nehmen, Hilfe geben und einfordern und vieles mehr. Auch hier sind wir für die Kinder da, ermutigen helfen, loben und freuen uns mit ihnen über die Entwicklungsschritte. In unserer multikulturellen Einrichtung erfahren die Kinder auch viel über andere Sprachen, Sitten Feste und Feiern. Das geschieht im Spiel miteinander oder im Gesprächs- und Stuhlkreisen.

 

Lebenssituationen der Kinder:

Kinder wachsen in unterschiedlichen Familienformen auf (Einelternfamilien, Patchwork, Großfamilien) und leben somit in sehr unterschiedlichen familiären, sozialen und kulturellen Lebenssituationen. Diese prägen ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Entwicklung. Während einige Kinder stabile Lebensverhältnisse haben, erleben andere Belastungen. Daher brauche alle Kinder individuelle Unterstützung, Sicherheit und verlässliche Beziehungen, um sich gut entwickeln zu können.

Zusätzliches Angebot

Kita-Sozialarbeit:

Das Arbeitsfeld der Kita-Sozialarbeit kann bereits auf viele Jahre Tradition insbesondere in den Spiel- und Lernstuben zurückblicken. Die Kita-Sozialarbeit ist durch das rheinland-pfälzische Kita Gesetz erstmals verbindlich im Sozialraumbudget verankert.

Kita-Sozialarbeit bietet Möglichkeit, frühzeitig und präventiv, bei Kindern und Familien unserer Kitas anzusetzen und Benachteiligungen und Problemlagen erst gar nicht entstehen zu lassen bzw. ihnen aktiv entgegenzuwirken und somit der Entwicklung, Bildung und Förderung von Kindern in ihrem Sozialraum mehr Sicherheit, Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Kita-Sozialarbeit ist an Kindertagesstätten angebunden und knüpft an die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte an. Kita-Sozialarbeit beginnt dort, wo die Grenzen der pädagogischen Arbeit (z.B. zeitlicher, personeller, räumlicher Art) erreicht sind. Eine enge Vernetzung, der Austausch und die Kooperation zwischen pädagogischen Fachkräften, Standortleitungen und Sozialarbeiter*innen ist notwendig.

Sozialarbeiter*innen arbeiten nach den Prinzipien der Ressourcenorientierung, Familienorientierung, Hilfe zur Selbsthilfe, Niedrigschwelligkeit, Freiwilligkeit, Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Sozialraumorientierung. Sie begleiten, beraten und motivieren Kinder, Familien, Fachkräfte und Netzwerkpartner.

Konkretere Aufgaben von Kita-Sozialarbeit können sein:

  • Begleitung zu Terminen (Kinderarzt, HTZ, Jugendamt, Jobcenter, etc.)
  • Gestaltung des Übergangs Kita – Schule
  • Umgang mit Behörden, Ämtern
  • Freizeitangebote für Kinder finden, gestalten
  • Beratung bei Fragen zur Erziehung
  • Persönliche Anliegen (zuhören, beraten)
  • Hilfe bei Anträgen (Jobcenter, Wohngeld, Kinderzuschlag)
  • Vermittlung von Sprachkursen, Integrationskursen
  • Beratung bei Fragen zu besonderem Förderbedarf von Kindern

Kita-Sozialarbeit wird im Rahmen dessen als Lotse, Wegbegleiter, Berater und/oder Motivator tätig und deckt dabei vielfältige Themenfelder ab.

Ebenso ist die Zusammenarbeit mit dem Team der Kita-Sozialarbeiter*innen wichtig, um übergreifende Angebote zu planen und durchzuführen, um regelmäßig in den Austausch zu gehen, individuelle Fallberatung oder die Supervision zu erfahren.

Kita-Sozialarbeit ist zusammengefasst ein breites Arbeitsfeld, welches Chancen und Möglichkeiten bietet, pädagogische Arbeit zu erweitern, um Angebote und Ressourcen zu schaffen.

Qualitätssicherung

  1. Qualitätsentwicklungs- und sicherungsverfahren

Das Qualitätsmanagementsystem (QMS) in unseren Kindertagesstätten dient der Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit, um eine gute Betreuung und die Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder nachhaltig zu gewährleisten.

 

Durch klare Abläufe und regelmäßige Reflexion wird eine transparente Struktur geschaffen die fachliche Professionalität sichergestellt und eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit Eltern gestärkt.

QMS ist als ein fortlaufender Prozess in unseren Kitas verankert und dient der Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit, um Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder nachhaltig zu gewährleisten.

Kooperationen

Wir kooperieren mit verschiedensten Partnern. Bezogen auf den Stadtteil (Grundschule, Vereine etc) aber auch mit ensprechenden übergeordneten Stellen (HTZ, Ärzte, Stadt Koblenz, Jugendamt). 

Zusammenarbeit Schule

Übergänge in der Kita finden von der Familie in die Kita, innerhalb der Kita und von der Kita in die Grundschule statt. Diese werden intensiv von den päd. Fachkräften, den Sorgeberechtigen und Schule begleitet. Der Fokus dabei liegt auf einen für die Kinder sanften Übergang zu gestalten und eine gute Beziehungsarbeit zu leisten. Diese werden durch Gespräche, Austausch, Dokumentation begleitet und festgehalten.

Zusammenarbeit Eltern

Die Mitwirkung der Eltern in unserer Kindertagesstätte ist für die Eltern, Kinder und das Team gleichermaßen wichtig. Dieses Recht wird den Eltern im Kindertagesstätten Gesetz zugesichert. Für uns ist es nicht nur eine Pflichterfüllung.

In der Zusammenarbeit erleben sich Eltern als ernstgenommene Erziehungspartner. Sie haben verschiedene Möglichkeiten ihre Rechte wahrzunehmen.

Mitarbeit und Mitbestimmung beziehen wir nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Kita-Beirat, Elternausschuss und Förderverein. Jede Anregung, Kritik, Idee, alle Vorschläge, Wünsche und Bedürfnisse, die an uns herangetragen werden, besprechen wir. Gemeinsam schauen wir was möglich und machbar ist und geben den Eltern eine Rückmeldung.

Für uns ist die Mitarbeit bereichernd. Wir brauchen den regen Austausch und Informationen, damit wir uns auf allen Ebenen weiterentwickeln können.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.07.2026 10:06:51)

Kurzbeschreibung, Haltestellen

Die Einrichtung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) oder dem PKW erreichbar. 

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.07.2026 10:06:51)

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