Städt. Kindertagesstätte Rappelkiste

1-6 Jahre

Adresse
Städt. Kindertagesstätte Rappelkiste
Gulisastraße 55
56072 Koblenz
Träger
Stadt Koblenz - Jugendamt -
Rathauspassage 2
56068 Koblenz
0261/8897679 (Frau Anja Müller)
kita.rappelkiste@stadt.koblenz.de
http://www.koblenz.de
Öffnungszeiten07:00 - 17:00 Uhr
Frühbetreuung07:00 - 08:00 Uhr
Spätbetreuung16:30 - 17:00 Uhr
Schließtage30 Tage im Jahr

Die Ferientermine und Schließtage werden den Eltern mit Angabe der genauen Daten frühzeitig bekannt gegeben. Die Sommerschließzeit liegt immer innerhalb der Schulsommerferien.
In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sind die Einrichtungen der Stadt Koblenz in der Regel geschlossen.
Besonderes pädagogisches Konzept Inklusion, Interkulturelle Pädagogik, Situationsansatz
Heilpädagogische Unterstützung Logopädie, Sprachheilkunde, Lernförderung, Hörgeschädigte, Ergotherapie, Körperbehinderung, Geistige Behinderung
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung, barrierefrei, flexibles Betreuungsangebot, integrative Einrichtung
Haustierhaltung nein

Vorstellung/Besonderheiten

Wir Über Uns

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir begrüßen Sie und Ihr Kind herzlich in unserer Kindertagesstätte, die in Trägerschaft der Stadt Koblenz liegt. Mit der Aufnahme beginnt für Ihr Kind und auch für Sie ein neuer Lebensabschnitt.

Für die gemeinsame Zeit mit Ihnen und Ihrem Kind wünschen wir uns ein vertrauensvolles Zusammenwirken.

Die städtische, integrative Kindertagestätte Gülser Rappelkiste ist eine 7-gruppige, familienergänzende Einrichtung, in der 132 Kinder im Alter von 1 - 6 Jahren betreut werden. Insgesamt 20 pädagogische Fachkräfte, mehrere Praktikanten sowie eine Küchenhilfe und ein Hausmeister sorgen für das tägliche Wohl der Kinder.

In der Einrichtung wird zusätzlich ein sog. Getränke- und Spielgeld erhoben, dessen Höhe Sie von der jeweiligen Gruppenleitung mitgeteilt und dort bezahlt wird.

Wir freuen uns darauf Sie persönlich kennen zu lernen, grüßen Sie ganz herzlich und sagen Ihnen und Ihrem Kind:

HERZLICH WILLKOMMEN IN DER RAPPELKISTE!

 

Öffnungszeiten / Schließzeiten
Folgende Öffnungszeiten stehen zur Verfügung:

Ganztagsplatz
Mo-Do      7:00 Uhr - 17:00 Uhr
Fr            7:00 Uhr - 15:30 Uhr

VVA-Platz
(Verlängertes Vormittagsangebot mit Lunchbox)
Mo-Fr       7:00 Uhr - 14:00 Uhr

Teilzeitplatz
Mo-Do      8:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr - 16:30 Uhr
Fr             8:00 Uhr - 15:30 Uhr
Mittwochnachmittag geschlossen

Räumlichkeiten

Die Kita Gülser Rappelkiste ist ein täglicher Lebensraum für Kinder, der verschiedene Bedürfnisse und Interessen miteinander vereinbart.

Jedem Kind steht ein fester Gruppenraum mit Nebenraum und verschiedene Gemeinschafträume zur Verfügung.

Alle Gruppenräume haben Funktionsecken, in denen sich die Kinder unter Anleitung der Erzieherin, aber auch - und das ist besonders wichtig - allein oder in kleinen Gruppen betätigen können.

Funktionsecken:

Spielbereiche innerhalb der Gruppen, die verschiedene Aktivitäten ermöglichen z.B. Bauecke, Rollenspielbereich, Mal- und Bastelbereich, Leseecke, Rückzugsmöglichkeit – Kuschelecke oder Ruheinsel, Essbereich.

Die meisten Räume sind für die Kinder selbstständig zugänglich und barrierefrei.

Die Gestaltung der Räume gibt den Kindern Orientierung, Sicherheit und ermöglicht vielfältige Aktivitäten in der Gemeinschaft oder auch alleine.

Bewegungsraum und Bewegungsanreize sind vorhanden. Den Kindern stehen verschiedene Räume zur Verfügung, in denen großräumiges Bewegen, Klettern oder Tanz möglich sind. Im Flur haben die Kinder die Möglichkeit ihrem großen Bewegungsdrang nachzukommen und lernen gleichzeitig Kinder anderer Gruppen kennen.

Außenanlagen

Das Außengelände bietet verschiedene Areale und Bodenflächen (Rasen, Sand, Pflasterung, Sträucher, Bäume, Hügel). Fest installierte und bewegliche Spielgeräte ermöglichen eine Vielzahl unterschiedlicher Spielmöglichkeiten (Nestschaukel, Rutsche, Sandkasten, Wasserspiel-Einrichtung, Klettergerüste, Tunnel, Fußballtor, Rädchen, Spielautos).

Weitere Möglichkeiten zur Bewegung und Naturerfahrung bieten die nahe gelegenen Spielplätze „Elfmorgen“ (380 m) und „Keltenring“ (400 m), sowie die Grünfläche in der näheren Umgebung (300 m). Diese werden von den Kindern mit genutzt.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Angebotene Betreuungsarten zum 17.06.2019:

BetreuungsartGesamtanzahl Plätze
 Krippenplätze
21 Plätze
 Kindergarten Ganztagsplätze
55 Plätze
 Kindergarten Teilzeitplätze
61 Plätze

Grundlagen

Unsere Kleinsten (ab 1 Jahr) werden in der Kükengruppe nach dem Berliner Modell behutsam eingewöhnt. In dieser Gruppe sind ca. 10 Kinder zwischen 1 und 2 Jahren.

Nach der Eingewöhnungszeit, wenn die Kinder sich an alles Neue gewöhnt haben, gehen sie in die Marienkäfer- oder Schmetterlingsgruppe zu den ca. 18 anderen 2 - 3 - Jährigen.

Zwischen 3 und 4 Jahren wechseln die Kinder zu den nächst älteren Kindern in die Tiger- oder Bärengruppe. Im letzten Kindergartenjahr fassen wir die "großen Wackelzähne" in der Frosch- und Hasengruppe zusammen. Durch viele gemeinsame Aktionen, auch außer Haus, werden die Kinder immer selbständiger und nach der gesamten Kindergartenzeit gut auf die Schule vorbereitet.

Die Bärengruppe ist unsere integrative Gruppe und setzt sich aus 10 Regelkindern und 5 behinderten Kindern zusammen. Neben den Erziehern arbeitet dort zusätzlich eine Heilpädagogin. Therapien für die behinderten Kinder werden im Tagesablauf der Kita durch externe Fachkräfte integriert.

Zusammenarbeit Eltern

Ziel unserer Arbeit als Erzieher ist, die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag zu unterstützen und durch die gemeinsame Erziehung den Kindern die Welt zu öffnen. Sie sollen zu selbstbewussten, eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Menschen heranwachsen. In der Kindertagesstätte werden Grundsteine gelegt, auf denen die weitere Erziehung der nächsten Jahre aufbauen kann.

Alle Eltern wählen in einer Elternversammlung Vertreter, den Elternausschuss. Sie sind das Bindeglied zwischen Eltern und Erzieher sowie der Elternschaft und dem Träger. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Erziehungsarbeit zu unterstützen und ihre Meinung mit einzubringen.

Die Kita Gülser Rappelkiste hat einen sehr aktiven Förderverein, der verschiedene Feste ausrichtet oder besondere Materialien, Geburtstagsgeschenke für die Kinder und auch Spielgeräte anschafft (siehe Foto von elektrischem Kinderbus für 6 Kleinkinder).

Besonderheiten

„Die meisten Eltern würden, wenn sie die Wahl hätten, gerne die besten Eltern der Welt sein. Sie haben aber nicht immer die Wahl. In Erziehungsangelegenheiten entscheiden wir immer so, wie es im Moment möglich ist – oder wie wir es im Rahmen unserer Wahlmöglichkeiten für richtig halten.“ (Theo Schoenaker)

In unserer sich ständig verändernden Gesellschaft, ist die Kindererziehung eine der größten Herausforderungen.

Damit die Kinder sich in der Gruppe zugehörig fühlen können und ihren eigenen Platz finden, ist unser Hauptanliegen eine ermutigende und wertschätzende Haltung allen Kindern, Eltern und Mitarbeitern gegenüber. Sie sollen gerne in die Kita kommen und sich dort wohl fühlen.

In regelmäßig stattfindenden Elterngesprächen wird die Entwicklung des Kindes in der Kita und zu Hause besprochen. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Stärken des Kindes gelegt.

Funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Kita und Elternhaus, können die Kinder sich positiv entwickeln, ein gutes Selbstwertgefühl aufbauen und ihren Platz in der Gesellschaft finden.

Sitauationsorientierter Ansatz

In unserer Einrichtung ist der situationsorientierte Ansatz ein wichtiger Bestandteil, der in die Zielsetzung, Planung und Vorbereitung der pädagogischen Arbeit grundlegend einfließt.

Das situationsorientierte Lernen ist in Projekten besonders gut zu verwirklichen. Projekte entwickeln sich, indem ein Problembereich oder ein Thema über einen längeren Zeitraum behandelt wird. Kinder und möglichst auch Eltern sind in allen Phasen beteiligt. Inhalte, Methoden und Materialien werden dem Projekt entsprechend frei gewählt, gestaltet und verändert. Die Kinder werden ganzheitlich angeregt und gefördert. Sie lernen sich zu artikulieren, mitzubestimmen und erfahren in direkter Art und Weise ein Recht auf  Mitentscheidung.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Projekte

Feste und Feiern gehören zum Ablauf eines Kindergartenjahres. Wir möchten, dass unsere Kinder unterschiedliche Ereignisse und festliche Aktivitäten erleben. Aus diesem Grund feiern wir jedes Jahr verschiedene Feste. Selbstverständlich lassen wir kein großes Fest einfach ausfallen. Es kann aber sein, dass es in einem Jahr ein großes Sommerfest gibt und im nächsten Jahr keine größere Veranstaltung stattfindet. Im Laufe der Kindergartenzeit werden alle Kinder sicher mindestens einmal ein großes Fest miterleben.

In diesem Zusammenhang möchten wir die religiöse Erziehung in unserer städtischen Einrichtung kurz erläutern. Da Güls als überwiegend katholischer Ortsteil geprägt ist, möchten wir auch wichtige Feste im Kirchenjahr bzw. Traditionen an unsere Kinder weitergeben. Diese werden u. a. in Bibelgeschichten, Liedern und Gebeten nähergebracht.

Uns Erziehern ist dabei der ethische Aspekt sehr wichtig: Wertschätzung von Lebewesen und Pflanzen, der soziale Umgang miteinander, Vermittlung von Werten und Normen fließen in die religiöse Erziehung mit ein.

Oft verarbeiten die Kinder ein Fest erst hinterher. Dazu wollen wir ihnen auch die Möglichkeit geben. Wundern sie sich also nicht, wenn sie Weihnachtslieder noch Monate später hören!

Ferienbetreuung

Die Ferientermine und Schließtage werden den Eltern mit Angabe der genauen Daten frühzeitig  bekannt gegeben.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.

Übersicht

Aufgenommen werden:

  • in die Kinderkrippe: Kleinkinder ab 1 Jahr bis zur Aufnahme in den Kindergarten,
  • in die Spiel- und Lernstube: Kinder ab 1 Jahr bis zum Schuleintritt,
  • in den Kindergarten: Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt,
  • in den Kinderhort: Schulkinder bis zum Ende des Besuchs der Grundschule.

Kinder mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung:

  • Kinder mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung können die Kindertagesstätte besuchen, wenn ihren besonderen Bedürfnissen innerhalb der Rahmenbedingungen der Einrichtung Rechnung getragen werden kann.

Entsprechend der „Satzung über die Zulassungs- und Kostenregelung zu den Kindertagesstätten der Stadt Koblenz“, vom Juli 2015, liegen folgende Aufnahmekriterien zugrunde:

Die Entscheidung über die Aufnahme trifft das Jugendamt der Stadt Koblenz, vertreten durch die Einrichtungsleitung. Aufnahmeberechtigt ist jedes Kind, dessen Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Koblenz haben. Die Vorschriften des SGB VIII und des Kindertagesstättengesetzes bleiben unberührt. Ausnahmen können bei der Aufnahme von Kindern auf die Plätze gemacht werden, die aufgrund besonderer Vereinbarungen als betrieblich genutzte Plätze bereitgehalten werden und als solche im jeweils aktuellen Kindertagesstättenbedarfsplan ausgewiesen sind oder wenn ein anderes Jugendamt bereit ist, die anteiligen Personalkosten für ein Kind zu tragen, dessen Eltern oder Erziehungsberechtigte nicht in Koblenz wohnen.

Das Recht auf Aufnahme in einer Kindertagesstätte richtet sich nach §§ 5-7 i. V. m. § 17 Kindertagesstättengesetz. Für die Kindertagesstätten wird die Zahl der Aufnahmen durch die von der Stadt Koblenz festgelegte Höchstzahl an Plätzen in den einzelnen Einrichtungen begrenzt. Liegen mehr Aufnahmeanträge vor als freie Plätze zur Verfügung stehen, so erfolgt die Aufnahme nach den Grundsätzen der sozialen und pädagogischen Dringlichkeiten unter Beachtung der §§ 24 SGB VIII.

Es sind folgende Prioritäten zu beachten:

  • Kinder aus den betreffenden Stadtteilen,
  • Kinder Alleinerziehender,
  • Kinder berufstätiger Eltern mit Bescheinigung des Arbeitgebers bei Beanspruchung eines Ganztagsplatzes (wird jährlich überprüft),
  • Kinder, deren Geschwister schon die Einrichtung besuchen,
  • Behinderte Kinder,
  • In Kindergärten die jeweils ältesten Kinder der Anmeldeliste,
  • Kinder, bei denen nach Kenntnis des Jugendamtes eine Aufnahme aus einem besonderen Härtefall heraus notwendig ist. Der Träger trifft hierüber in Absprache mit der Kindertagesstättenleitung die Entscheidung.
Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich.